Die ewige Pandemie

von Dr. Raphael Benner

Nachdem Kennzahlen wie R-Zahl oder Verdopplungszeit aus der Mode gekommen sind, vertraut man von Regierungsseite seit April dieses Jahres dem PCR-Test von unserem Chefvirologen Drosten. Ich habe bereits – wie viele Aufgeklärte übrigens auch – den zweiten Lockdown schon im März vorausgesagt, wenngleich ich beim Zeitpunkt Frühherbst 2020 etwas danebenlag. Inzwischen sehen wir ständige Verschärfungen der Corona-Maßnahmen, ohne dass sich die Zahlen deutlich verändern. Diese stagnieren gerade nach einer Testorgie im Oktober und November, sind aber immer noch so hoch, dass das Drohszenario aufrecht erhalten werden kann. Die willkürlich gesetzten Grenzwerte für die 7-Tage Inzidenz von 50 (verschärfte Bestimmungen inkl. Maskenpflicht) bzw. 200 (Ausgangssperre im Lockdown light) werden in den Hotspots konstant erreicht.

Keinem Politiker kommt die Idee, dass die Maßnahmen eventuell unwirksam sein könnten und daher sofort abgeschafft gehören. Stattdessen verhängt man in Bayern den Katastrophenfall und in Heilbronn eine nächtliche Ausgangssperre. Man kramt dazu Einzelfälle heraus und präsentiert diese medial, wenn Heidelberger Bürger z. B. eine Glühwein-Party – wohlgemerkt im Freien – feiern ohne Abstand und Maske wie heute im Radio berichtet wurde. Das nährt das Narrativ, dass die Bürger durch ihr unvernünftiges Verhalten selbst schuld an den schärferen Bestimmungen sind. Doch diese haben in der überwältigenden Mehrheit seit dem Frühjahr genau das Gegenteil von Unvernunft gezeigt und wurden dennoch mit einem zweiten Lockdown „bestraft“.

Meine Prognose und mein Verdacht

Ich prognostiziere, dass im Nachgang der Coronakrise herauskommen wird, dass in den sogenannten Hotspots am meisten getestet wurde, also in den Großstädten, die eigene Teststationen eingerichtet hatten. Im Weiteren hege ich den Verdacht, dass die Politiker das Ziel fest im Visier haben, nämlich endlich die (Zwangs-)Impfung durchzusetzen und daher die Anstrengungen verdoppeln. Es wird Zeit, denn die kompetenten Kritiker sägen an den wissenschaftlichen Grundlagen und werden in den anstehenden Prozessen Erfolg haben. Ich warne deshalb bereits als stellvertretender Aufsichtsrat einer Großklinik, sich nicht zu sehr auf die derzeitige Rechtslage zu verlassen, die zum großen Teil auf den Drosten-Test setzt.

Es sind ausschließlich die hohe Zahl an Testungen, auf denen die Maßnahmen fußen, denn wenn viel getestet wird, dann gibt es auch viele (falsch) positive Resultate. Unser Gesundheitsminister Span hat dies selbst bestätigt. Diese werden allein schon durch die Zahl der Zyklen (45) beim Drosten PCR-Test erreicht, wobei wissenschaftlich inzwischen klar ist, dass bei Zyklenzahlen von über 35 einem positiven Testergebnis nicht mehr getraut werden kann. Hätten wir einen anständigen Test, dann gäbe es auch keinen Lockdown! Dasselbe würden wir erreichen, wenn wir alle positiv Getesteten gleich ein zweites Mal testen würden. Sehr häufig ist nämlich der zweite Test negativ.

So werden aber jede Menge Test-Positive erzeugt, was dann medial mit Infizierten gleichgestellt wird, eine bodenlose Lüge. Denn wären wirklich alle positiv Getesteten tatsächlich infiziert, dann hätten wir wesentlich mehr Corona-Erkrankte und damit auch mehr Intensivpflegebedürftige. Die Sterblichkeit hat sich in Zeiten der Lockdowns in Deutschland sogar reduziert! Wir mahnen eine Revision der 7-Tage Inzidenz an, die die Kausalkette Testpositiv – Infektion – Erkrankung – Pflegebedürftigkeit repräsentativ abdeckt.

Der Prozess von Dr. Wolfgang Wodarg gegen die Volksverpetzer

Große Hoffnung setze ich auf den Ausgang dieses Prozesses, der von einem der fähigsten Juristen dieses Landes geführt wird, Dr. Reiner Füllmich. Dr. Wodarg ist ein renommierter Wissenschaftler, der höchstes Ansehen bei der ehemaligen EU-Kommission besaß, als er in Zeiten der Schweinegrippe Schlimmeres verhindern konnte. Doch inzwischen hat sich die Interessenlage geändert und man bekämpft ihn. Er ist der größte Kritiker seines Parteikollegen Karl Lauterbach und hält dessen Verhalten für eine Katastrophe.

Sollte es den beklagten Volksverpetzern nicht gelingen, den Nachweis zu erbringen, dass der PCR-Test von Christian Drosten valide Ergebnisse liefert, dann bricht eine Lawine von Schadensersatzforderungen gegen unsere Regierung aus, die die politische Landschaft verändern wird.

Daher ist den Regierenden daran gelegen, so schnell wie möglich vollendete Tatsachen zu schaffen, um ihre Agenda zu retten. Denen bleibt jetzt nicht mehr viel Zeit…

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Ein Gedanke zu “Die ewige Pandemie

  1. Volksverpetzer klingt gut!
    Solange im Bundestag Ignoranten sitzen, welche den Zusammenhang zwischen häufigen (falschen)
    Tests und der Inzidenzzahl nicht erkennen bzw. vehement bestreiten, solange kann ich das Pandemie- Gefasel nicht anerkennen. Ich habe einer Bundestagssitzung zugehört, in der eben von
    einem AfD- Redner dieser Zusammenhang zwischen Testhäufigkeit und höherer Inzidenzzahl
    erwähnt wurde. Ergebnis: Wütende und verächtliche Kommentare der Blockparteien.
    Solange solche verbohrten linken Idioten im Parlament sitzen, solange werden die Corona-
    Probleme nicht gelöst.
    Solange die einzig wirkliche Lösung (nämlich wirksame Grenzkontrollen und Verhinderung von
    illegaler Einwanderung) aus ideologischen Gründen nicht verwirklicht wird, solange ist die
    Lösung des Problems nicht gewollt!
    Dabei ist der Europawahn auch das Problem auf vielen anderen Gebieten: Finanzwesen, Asyl-
    irrsinn, Migration, Wirtschaft und Justiz.

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