Was sind „Fake News“?

Manipulation durch einflußreiche Kreise – schon Kinder werden indoktriniert

FdJ oder HJ – „Freie deutsche Jugend“ oder „Hitlerjugend“ – die Methoden sind dieselben: Es geht darum, schon Kinder auf das einer Minderheit nützliche System „einzunorden“.
Im Extremfall rekrutiert man so in Diktaturen Kindersoldaten, nicht nur spielerisch – wie in Unterländer Moscheen von den zuständigen Amtsträgern großzügig übersehen – , sondern auch ganz real bis hin zum mörderischen Kriegseinsatz unter falschen Heilsversprechen.

Aber es geht auch subtiler.
Beispielsweise mit der ideologisch geprägten Kinderpsychologie, in dem man ihnen das alltägliche Geschehen nach der von George Orwell aufgedeckten Strategie durch Begriffsumkehrung erklärt („Krieg ist Frieden“) .
Kinderseiten und „für Kinder geeignete Artikel“ in den Medien sind wie Extrakanäle im Fernsehen dafür die Instrumente.
Man weiß eben die Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen zu nützen.

Doch auch Erwachsene werden von diesen Methoden der Begriffsumkehrung zur gezielten „Meinungsbildung“ nicht verschont – wie es im Falle der „Fake News“ von den durch deren Aufdeckung in den sozialen Netzwerken bedrohten „Qualitätsmedien“ praktiziert wird.
Besonders geeignet sind dafür „Seifenopern“, die das reale Leben vorgaukeln sollen und dazu das politisch und sozial korrekte Verhalten der Guten gegen das Böse in allen Fragen suggerieren.

Wie kommt´s?
Anfang 2017 wurde der Begriff „Fake News“ von der „Jury der Aktion Anglizismus des Jahres“ zum Anglizismus des Jahres 2016 gewählt mit der Begründung:

Das Wort Fake News bezeichnete im Englischen schon Ende des 19. Jahrhunderts gelegentlich bewusste Falschmeldungen in Zeitungen. Zu einem stehenden Ausdruck wurde es aber erst ab dem Jahr 2000, vor allem zur Benennung satirischer Nachrichtenmagazine wie The Daily Show oder The Onion. Mit der zunehmenden Rolle der sozialen Medien wurde das Wort zur Bezeichnung für erfundene Nachrichten (etwa Todesanzeigen von Prominenten), mit denen Menschen auf bestimmte Webseiten gelockt oder zu Unterhaltungszwecken in die Irre geführt werden sollten. In dieser Verwendung wurde es ab 2014 ins Deutsche entlehnt, konnte sich aber zunächst nicht gegen etablierte Wörter wie Hoax(-Meldung) behaupten. Der Durchbruch in den allgemeinen Sprachgebrauch erfolgte erst ab November 2016 im Zusammenhang mit einer Bedeutungsverschiebung hin zu politisch motivierten Falschmeldungen, die – angeblich – dem Kandidaten Donald Trump den Sieg im Präsidentschaftswahlkampf in den USA bescherten. […] Überzeugt hat die Jury an Fake News neben seiner überwältigenden und anhaltenden öffentlichen Präsenz vor allem, dass es eine Lücke im deutschen Wortschatz füllt, die ohne das Wort fake nicht ganz einfach zu schließen ist. […] Anders als falsch (oder das englische false) bezeichnet das Adjektiv fake bewusste, in Täuschungsabsicht hergestellte Nachbildungen von Dingen[…].

Was sind „Fake News“?
Es sind nach wie vor falsche oder verfälschte Meldungen in den Medien, sei es im Fernsehen, Radio, Zeitungen oder im Internet.
Es ist bewußte Propaganda, um bestimmte politische oder wirtschaftliche Ziele erreichen zu können und es geschieht durch Aufbauschen eines vermeintlichen Problems bis hin zur Kampagne.
Auch das Weglassen von einer der vollständigen Nachricht zugehörigen Informationen, um deren Sinn bis zur Verleumdung oder sogar in das Gegenteil zu verfälschen, wenn sich eine unangenehme Meldung nicht gänzlich unterdrücken läßt, wie es bei Leserbriefen nicht selten der Fall ist.

Politische Einflußnahme bis hin zur Wahlbeeinflussung hat unter dem Deckmantel der Pressefreiheit ihren Platz: Über Wohlgelittene wird positiv und über kritische Zeitgenossen nur negativ berichtet.
Eine Statistik zeigt eine Umfrage zur Parteipräferenz von Politikjournalisten in Deutschland: 26,9 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Grünen am nächsten stehen. 15,5 Prozent der Befragten benannten die SPD als die Partei, die ihnen am nächsten steht.
Der CDU standen dagegen „nur“ 9% nahe, wiewohl sich diese auch kaum noch von der SPD unterscheidet.

Eine besondere Form sind durch Geheimdienste gestreute Meldungen im linken und rechten Milieu, die zum Aufspüren derer benutzt werden, die sie als vermeintliche „Wahrheit“ weiterverbreiten und somit einem bestimmten politischen Spektrum zuzuordnen sind.
Gerne werden solche von den selbst immer wieder „Fake News“ verbreitenden Medien gegen die ungeliebten „sozialen Medien“ zur Beweisführung herangezogen.

Neuerdings geht man dabei so weit, daß man die nicht profitorientierten Freien Medien als „Fake News“ diskreditiert, um vom eigenen Treiben abzulenken.
Kein Wunder, ist doch die Stammtischhoheit der „meinungsbildenden“ Propagandazunft durch die investigativen und Lügen aufdeckenden neuen Medien auf das Höchste gefährdet …

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