„Bildungsgerechtgkeit“

von Klaus Miehling

Auch in dieser Woche wurde in den Medien wieder lamentiert, dass es in Deutschland zu wenig „Bildungsgerechtgkeit“ gebe; will heißen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen sozialem Status der Eltern und Bildungserfolg. Abgesehen davon, dass das gar nicht anders sein kann, da Intelligenz und Persönlichkeitseigenschaften, die dem Bildungserfolg zu- oder abträglich sein können, zu etwa 50 Prozent vererbt werden, frage ich mich, was denn die „Bildungsgerechtigkeit“ im Sinne der Gleichmacher bedeuten würde. Da gibt es nämlich nur zwei Möglichkeiten. Erstens: Alle bringen die gleiche Leistung – das wäre dann wohl bestenfalls eine mittelmäßige, und wir könnten uns vom wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fortschritt verabschieden. Zweitens: Den „Aufsteigern“ müssten ebensoviele „Absteiger“ gegenüberstehen, also Kinder von Akademikern, die mit einem schlechten Hauptschulabschluss zu Hartz-IV-Empfängern werden. Das würde die Bildungsgerechtigkeit-Jammerer dann natürlich auch wieder auf den Plan rufen.

Kennen Sie Aras Bacho? Es wurde schon gemutmaßt, dass der syrische Flüchtling, der so gut deutsch schreibt, eine Kunstfigur ist, aber es gibt ihn wirklich. Nun muss er sich wegen sexueller Belästigung vor Gericht verantworten:

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2018/fluechtlingsblogger-aras-b-wegen-sexueller-belaestigung-vor-gericht/

Er schrieb u.a. für die Huffington Post und Vice. An beide Medien habe ich unangenehme Erinnerungen. Die HP hat im September 2015 meinen Artikel zur Grenzöffnung wenige Stunden nach der Veröffentlichung gelöscht, und auf vice.com hat mich die linke Autorin Sophie Claassen wegen dieses Artikels diffamiert („rechtspopulistischer Troll“), was dann zu meiner fristlosen Kündigung durch die Waldorfschule Freiburg-Wiehre geführt hat.

ist deutscher Cembalist, Komponist und Musikwissenschaftler.

Gestern war zu hören, die Bundesregierung wolle gegen falsche Informationen bezüglich des Migrationspaktes vorgehen, wie sie u.a. von der AfD verbreitet würden. Zwar ist es richtig, dass auch einige vernünftige Dinge drinstehen, aber warum unterzeichnen manche Staaten ihn mit Verweis auf nationale Interessen nicht? Warum hat der österreichische Bundeskanzler gesagt, dass sein Land damit einen Teil seiner nationalen Souveränität aufgeben würde? Darum:

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/documents/131008/1068065/33_11_mrv_Votumserklaerung.pdf/2998648a-b042-4863-b0ee-7a473ff28977

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