Weltklimarettung

von Heinrich Duepmann


Hambacher Forst-BK Abbau – 20% RWE-BK-Strom fällt weg

Auf unsere Frage erhielten wir seit fast 2 Wochen keinerlei Reaktion:
1. Wie lange würden die auskohlungsfähigen Lagerstätten unter Ausschluss des Gebietes Hambacher Forst bei derzeitiger Verbrauchsmenge für den Betrieb von Neurath noch reichen.

2. Ist eine STK-Anlieferung in Neurath grundsätzlich vorstellbar (fehlende Wasserstraßen-Anbindung)? (stk= Steinkohle)
Inzwischen kann ich das verstehen!
Natürlich war die 2. Frage etwas provozierend. Aber ein Unternehmen wie RWE mit so vielen kommunalen Aktionären sollte neben dem Geschäfts-Ergebnis auch die Bedarfe der Bewohner der Kommunen im Blick haben, Strom zu erhalten.
Ja Sie lesen richtig, darum geht es letztlich! Aber zunächst zur aktuellen Situation:
Dieses Bild macht die Situation verständlich.

Die Auskohlung soll gen Südosten gehen. Aus der unterschiedlichen Länge der beiden Pfeile erkennen Sie, wie viel steiler der Hang dort bereits ist. Nach inoffiziellen Informationen wird die Förderung ab Mitte 2019 so zurückgefahren werden, dass ca. 20% des gesamten RWE-Braunkohlestromes ausfällt, konzentriert auf Kraftwerk Neurath, also praktisch Stillstand.(*) Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Hambacher Braunkohle sogar überwiegend für andere Verwendungszwecke eingesetzt wird. Praktisch die gesamten deutschen Braunkohle-Briketts kommen daher. Wenn man jetzt Öl ins Feuer gießen wollte, müsste man die Weltklimaretter darauf ansetzen, erstmal den Brikett-Verkauf in Deutschland zu unterbinden.
(Vielleicht gehen frierende (weil mit Briketts heizende) Omas nicht mehr auf die Strasse für die Weltklimarettung)

Wer eine Impression vom Hambacher Forst haben möchte, besuche einfach diese WEB-Site

https://steckdosenstrom.blogspot.com/

(*) Nun könnte man ein 20km langes Förderband vom Gartzweiler Tagebau rüber bauen. Technisch ist das kein Problem. Aber die Frage stellt sich dann natürlich, wie lange hilft das. Wann steht die nächste Erweiterungsgenehmigung dort an und wird die auch per Gericht blockiert. Die Förderung in Inden, dem dritten großen rheinischen Revier soll in ca. 8 Jahren aufgegeben werden, weil dann die genehmigten Abbau-Flächen erschöpft sind. Und RWE wird wohl dort nicht in eine Neu-Genehmigungsphase gehen.

Die 20% stellen nur 2,2% der gesamten deutsche Kraftwerksleistung nach 2022 (KKW-Abschaltung dar) Aber wir haben dann bereits eine Unterdeckung von rund 4%, von der nicht abzusehen ist, dass sie geschlossen wird, und so kommt man dann schon auf über 6% Lücke.
Zweifelsfrei werden jetzt die bekannten Experten und Institute wieder mit mathematischen Tricks ausrechnen, dass es passt.

Aber die große Frage bleibt? Laut Wikipedia beträgt die BK-Reichweite bei der heutigen Verbrauchsmenge 220 Jahre im rheinischen Revier (BGR hat mal 550 genannt und nennt heute wesentlich kleiner Reichweite.) Wie lange kommt überhaupt noch Strom aus dem rheinischen BK-Revier, wenn die Weltklimaretter per Gericht einfach „neu erschließen“ verhindern kann. Dann kann Herr Dr. Altmaier ja seine Kohleausstiegs-Kommission nach Hause schicken, das Ziel wird so viel einfacher erreicht.

Abschaltkommission bereist EEG-Abzocker-Terrain

Schauen Sie bitte einfach auf die NAEB-Startseite – 2 Abschnitt
Die einschlägigen Fakepower-Promoter machen fleißig Twitter-Werbung, so dass man sich gut über die Aktivitäten dieser im Thema Stromversorgung „sachkundigen“ Bürger informiert halten kann.
Dieses Bild ist von der letzten Woche- Achtung, dort war die Kommission nur vorbeigefahren:

Aus dieser Aufnahmen kann man schon die wesentlichen Eckdaten entnehmen. Allein die EEG-Erlöse über Voltaik und Biogas dürften bei ca. 6 Mio. EUR p.a. liegen.
Dann hören Sie sich mal an, was Herr Hagen Rösch, der Besitzer, an Desinformation liefert.

Für Sie ist das klar. Nun besucht die Kohleausstiegskommission das Lausitzer Braunkohlerevier. Aussage von Matthias Platzeck, einem der „sachkundigen“ Köpfe der Kohleausstiegskommission in Großräschen „einer der schwierigsten Punkte sei, Strukturzusammenbrüche zu verhindern“. Für diesen „sachkundigen“ spielt Stromversorgung offensichtlich überhaupt keine Rolle. Ist ja auch klar, dafür gibt es ja die Fakepower. Und als i-Tüpfelchen wird dann die Twitter-Anzeige oben vielfach eingestellt. Ich persönlich bin überzeugt, dass Matthias-Platz all die Informationen in dem Youtube-Film für bare Münze nimmt und hoffe sehr, dass die LEAG (Braunkohlekraftwerk) dem Rösch seine Stromverbraucher-Abzock-Geräte wegräumt – auch wenn wir Stromverbraucher über die LEAG-KWh-Entgelte die Vollabschreibung des gerade im Bau befindlichen 2. Biogas-Domes bezahlen.
Allerdings haben die Demonstrationen von LEAG-Betriebsräten nicht in Richtung Fakepower und Sicherstellung der Stromversorgung durch die LEAG-BK argumentiert, sondern sich nur um ihre eigenen Arbeitsplätze gesorgt. Spätestens da haben sie natürlich den „sachkundigen“ Bürgern die Frage nach dem Abwägung um die 80 Arbeitsplätze bei Herrn Rösch und die bei der LEAG aufgedrängt. So schießen die Gewerkschaften Eigentore.

VW-Diess plädiert für Fakepowerstrom (für VW-Fabriken?)

In der letzten Woche war der VW-Vorstandsvorsitzende mit diesem Text in den Medien
VW-Konzernchef Herbert Diess hat im Streit um schärfere Klimaschutzregeln für Autobauer den deutschen Energiemix angeprangert. Lt. RTL (dpa) am 12.10.18

Das E-Auto werde mit dem Diesel bei der CO2-Bilanz auf langen Strecken auf absehbare Zeit auch deshalb nicht mithalten können, warnte er in der „Süddeutschen Zeitung“. „Denn die Wahrheit ist: Sie stellen nicht auf Elektro um, sondern auf Kohlebetrieb.“ Bei der Produktion einer Batterie mit Kohlestrom entstünden fünf Tonnen Kohlendioxid (CO2). „Und wenn Sie dann noch mit Kohlestrom fahren, wird E-Mobilität wirklich zum Wahnsinn.“

Die EU-Staaten hatten sich darauf verständigt, dass Neuwagen im Jahr 2030 im Schnitt 35 Prozent weniger CO2 ausstoßen sollen als 2020. Die Bundesregierung wollte ursprünglich nur 30 Prozent Minderung – was deutsche Autobauer als machbar erachteten. Andere Länder wollten eine Reduktion um 40 Prozent und mehr. Die Klimabilanz der ansonsten sauberen E-Autos wird maßgeblich dadurch beeinflusst, aus welchen Quellen der Strom für Batterien in Betrieb und Produktion stammt.

Um die CO2-Emissionen der Autoflotte bis 2030 um 30 Prozent zu senken, werde ein Drittel dieser Fahrzeuge vollelektrisch unterwegs sein müssen, erklärte Diess. Wäre sogar ein Rückgang um 40 Prozent angepeilt worden, müsste über die Hälfte der Autos rein elektrisch fahren. Ein Wandel in dem Tempo sei kaum zu managen, warnte er – binnen zehn Jahren müsse dann ein Viertel der Jobs bei VW entfallen. Aus seiner Sicht wird der Diesel auch in zehn Jahren noch gebraucht.

Auto-Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer ….

Auch in der Energiebranche stieß der EU-Kompromiss auf Zustimmung. Der Verkehr sei nach der Energiewirtschaft zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasen und liege bei der Minderung „massiv im Rückstand“, hieß es aus dem Verband BDEW. Bosch-Chef Volkmar Denner schrieb in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“, auch die Autobranche könne für den Klimaschutz mehr tun, als sie muss: „Wer für Klimaschutz ist, kommt auch um eine Kohlendioxid-Gesamtbilanz des Straßenverkehrs nicht herum.“ Für das Klima zähle nicht nur der Ausstoß des Autos, sondern auch derjenige aus der Kraftstoff- und Stromerzeugung.

…..

Zum Streit über die – nun gestoppte – Rodung des Hambacher Forsts meinte Diess, es sei „völlig unverständlich“, nur daran zu denken, ein Braunkohle-Abbaugebiet zu erweitern. „Was die Energiewirtschaft da machen will, führt unsere ganze Elektrifizierungsstrategie ad absurdum“, sagte er. Es sei nicht sinnvoll, Elektroautos auf die Straße zu bringen, wenn der Strom für sie aus Kohle stamme: „Dann fahren wir mit Kohle statt Erdöl und produzieren mehr CO2 als heute.“

Beginnt jetzt die völlige gegenseitige Zerfleischung in der Industrie? Industrielle Produktion gegen Stromerzeugung? Wer hat gerade den Schwarzen Peter?

Nun muss man VW vorwerfen, sich weder frühzeitig sich gegen die unsinnigen NOx noch gegen die CO2-Grenzwerte ausgesprochen zu haben. Die Überlegung war schlicht: Macht die Politik die Autos teurer, wird auch unser Ertrag besser, weil wir immer die gleiche Zusatzkurbelzahl an der Rechenmaschine machen und die EU schon dafür sorgt, dass die Chinesen, Japaner und Koreaner das Spiel nicht unterlaufen können. Nun hat man sich mal einmal geirrt und der Stadler von Audio, der am wenigsten dafür konnte sitzt im Knast.

Nun glaubt wohl Vorstand Diess die Superargumentation gefunden zu haben: Ich würge Braunkohlestrom und E-Cars gleich beide ab, dann bin ich trendie und habe leichtes Spiel beim Durchsetzen des Diesel.

Dass er als erstes seine Fertigungsstrassen trifft mit dem Fakepowerstrom bei Dunkelflaute, von den kWh- (oder besser GWh-) Preisen ganz zu schweigen.

Es wäre sicher ein tolles Drama, wenn man Vorstand Diess von VW und Vorstand Schmitz von RWE (oder Teyssen von E.ON), der in Zukunft seine Geschäfte nur noch mit Fakepower machen, will in eine Diskussion im Fernsehen bringen würde, nachdem vorab jemand die Konsequenzen für Strom-Verfügbarkeit und Preis als Konsequenz aus 50% Fakepower-Anteil in 2030 dargelegt hätte.

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Vorstand Diess nicht weiß, was Fakepower ist. Genauso gilt allerdings für die Strommanager, dass sie zwar wissen, was Fakepower ist, aber sie irren eben, wenn sie hoffen, dass sie unbegrenzt und ungestraft (siehe Stadler von Audi) Fake verkaufen können.

Fakepower ab 2030 (33) ohne Subvention existenzfähig?

Können Sie sich vorstellen, dass die (unverdeckt sichtbaren) EEG-Mehrkosten in Höhe von 24 Milliarden in 2017 in 13 (16) Jahren sich zu Null auflösen? Dann könnten die Fakepower-Freunde zu recht jubeln?
Was passiert bis 2030 (33)
– Der EEG-Buckel aus den Voltaik-Erlösen wächst raus.

– Die Erzeugungskosten Fakepower werden sich nur unerheblich nach unten reduzieren..
– die Rohstoffpreise werden aus einer Reihe von Gründen – einer ist das Abwürgen der Braunkohle – steigen

– Es wird weiter Onshore und Offshore Windkraft errichtet, d.h. der nominelle Jahresanteil Fakepower könnte von jetzt 34% auf 50% Jahresanteil steigen.

– Die Energiewende wird gemäß aktuellen Rahmenvorgaben fortgesetzt

Schauen wir uns jetzt mal den Börsenpreis an und nehmen ihn als Rechenbasis für Nicht-Fakepowerstrom

Nun werden Sie zurecht sagen, das der durchschnittliche monatliche Spottpreis nicht die korrekte Rechenbasis für den Erzeugungs-Anteil über alles ist. Aber man kann auf jeden Fall damit simulativ rechnen.

Nehmen wir nun einfach an, dass der Börsenpreis in 2030 bei 9 Ct./kWh liegt (2008 war er ja schon mal kurze Zeit da) und dass die Gesamtkosten für den Fakepowerstrom bei 27,5 Mrd. für 300 TWh (also die angenommene Hälfte des deutschen Verbrauchs) liegen, dann ergeben sich die gesamten Stromerzeugungskosten zu rund 54 Mrd. EUR. Damit kann man sogar auf die Vorrangeinspeisung verzichten. Jubel, Jubel bei den Fakepower-Promotern

Damit ist noch nichts darüber gesagt, was der Strom dann für Privatverbraucher und Unternehmen kostet. Das kümmert ja die Fakepower-Promoter nicht und die Weltklimaretter freuen sich über jede Preissteigerung, weil sie ja annehmen, das die Verbraucher zwecks Stromsparen z.B. ihre Hemden nicht mehr bügeln
Vorher ist aber noch zu klären, ob die 50% überhaupt technisch gehen. Immerhin behauptet NAEB ja immer, es gilt die 45% Dampfkraftregel und das endet dann damit, dass mehr als 35% Anteil im Jahresverbrauch nicht möglich sind.

Nehmen wir jetzt mal an:

– wir ersetzen die Kohlekraftwerke komplett durch GuD und stützende Gasturbinen
– wir setzen zusätzlich Batteriespeicher ein

– wir nehmen Lastabwürfe größeren Ausmaßes in Kauf
– wir machen beim Fall n-1 (den gibt es dann immer noch) den Abwurf von Teil-Ortsnetzen (ohne Krankenhäuser etc. drin)

Dann könnte das vielleicht funktionieren und zu diesem Preis mit ganz, ganz großen Fragezeichen
Strompreis >50 Cent/kWh (private von 30 kommend)

Strompreis >35 Cent/kWh (Industrie – von 8-18 komm.)

Gesamtkosten volkswirtschaftlich 150 Mrd. von 115 (inkl. MWST)

Achten – alle Daten noch in Überprüfung! Wir sind derzeit dabei, dieses Modell etwas besser zu greifen und zu erhärten. Wenn Sie sich in dem Thema kompetent fühlen, machen Sie bitte mit und helfen.

http://forms.naeb.info/Beitritt.htm

Weitergehende Informationen stehen nur intern zur Verfügung

Warum schreibe ich das?

Will ich Sie davon überzeugen, jetzt für die Energiewende zu votieren?
Nein!
Es geht darum, mit der richtigen Argumentation anzutreten. Dieses Rechenbeispiel macht klar, dass es fatal wäre mit den EEG-Mehrkosten zu argumentieren, was ja jetzt schon bei leicht sinkenden EEG-Sätzen etwas unglaubwürdig wirkt. Man kann das Argument des internationalen Preisvergleichs verwenden, hier noch mal die derzeit etwas schief liegende NAEB-Schätzung 2017.1

Allerdings gibt es beliebig viele Erklärungen der Fakepower-Promoter und Weltklimaretter, warum wir „etwas“ teurer sein müssen.
Und wir müssen uns immer klar sein, dass es Heerscharen von Beratern und Instituten gibt, deren primäre Aufgabe ist, Kosten und Unzulänglichkeiten zu verstecken.

Da ist und bleibt der beste Weg, die inhärenten Defizite der Fakepower – auf höchster Abstraktionsebene den NAEB-Dreisatz und die 45%-Dampfkraftwerkregel anzubringen – letztere werden wir um den Batterieaspekt erweitern– zu thematisieren.ht die Politik die Autos teurer, wird auch unser Ertrag besser, weil wir immer die gleiche Zusatzkurbelzahl an der Rechenmaschine machen und die EU schon dafür sorgt, dass die Chinesen, Japaner und Koreaner das Spiel nicht unterlaufen können. Nun hat man sich mal einmal geirrt und der Stadler von Audio, der am wenigsten dafür konnte sitzt im Knast.

 

Nun glaubt wohl Vorstand Diess die Superargumentation gefunden zu haben: Ich würge Braunkohlestrom und E-Cars gleich beide ab, dann bin ich trendie und habe leichtes Spiel beim Durchsetzen des Diesel.

Dass er als erstes seine Fertigungsstrassen trifft mit dem Fakepowerstrom bei Dunkelflaute, von den kWh- (oder besser GWh-) Preisen ganz zu schweigen.

 

Es wäre sicher ein tolles Drama, wenn man Vorstand Diess von VW und Vorstand Schmitz von RWE (oder Teyssen von E.ON), der in Zukunft seine Geschäfte nur noch mit Fakepower machen, will in eine Diskussion im Fernsehen bringen würde, nachdem vorab jemand die Konsequenzen für Strom-Verfügbarkeit und Preis als Konsequenz aus 50% Fakepower-Anteil in 2030 dargelegt hätte.

 

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Vorstand Diess nicht weiß, was Fakepower ist. Genauso gilt allerdings für die Strommanager, dass sie zwar wissen, was Fakepower ist, aber sie irren eben, wenn sie hoffen, dass sie unbegrenzt und ungestraft (siehe Stadler von Audi) Fake verkaufen können.

 

Fakepower ab 2030 (33) ohne Subvention existenzfähig?

Können Sie sich vorstellen, dass die (unverdeckt sichtbaren) EEG-Mehrkosten in Höhe von 24 Milliarden in 2017 in 13 (16) Jahren sich zu Null auflösen? Dann könnten die Fakepower-Freunde zu recht jubeln?
Was passiert bis 2030 (33)
– Der EEG-Buckel aus den Voltaik-Erlösen wächst raus.

– Die Erzeugungskosten Fakepower werden sich nur unerheblich nach unten reduzieren..
– die Rohstoffpreise werden aus einer Reihe von Gründen – einer ist das Abwürgen der Braunkohle – steigen
http://www.naeb.info/Dokumente/NL/Bild/1810Bild03.jpg

– Es wird weiter Onshore und Offshore Windkraft errichtet, d.h. der nominelle Jahresanteil Fakepower könnte von jetzt 34% auf 50% Jahresanteil steigen.

– Die Energiewende wird gemäß aktuellen Rahmenvorgaben fortgesetzt

Schauen wir uns jetzt mal den Börsenpreis an und nehmen ihn als Rechenbasis für Nicht-Fakepowerstrom
http://www.naeb.info/Dokumente/NL/Bild/1810Bild04.jpg

Nun werden Sie zurecht sagen, das der durchschnittliche monatliche Spottpreis nicht die korrekte Rechenbasis für den Erzeugungs-Anteil über alles ist. Aber man kann auf jeden Fall damit simulativ rechnen.

Nehmen wir nun einfach an, dass der Börsenpreis in 2030 bei 9 Ct./kWh liegt (2008 war er ja schon mal kurze Zeit da) und dass die Gesamtkosten für den Fakepowerstrom bei 27,5 Mrd. für 300 TWh (also die angenommene Hälfte des deutschen Verbrauchs) liegen, dann ergeben sich die gesamten Stromerzeugungskosten zu rund 54 Mrd. EUR. Damit kann man sogar auf die Vorrangeinspeisung verzichten. Jubel, Jubel bei den Fakepower-Promotern

Damit ist noch nichts darüber gesagt, was der Strom dann für Privatverbraucher und Unternehmen kostet. Das kümmert ja die Fakepower-Promoter nicht und die Weltklimaretter freuen sich über jede Preissteigerung, weil sie ja annehmen, das die Verbraucher zwecks Stromsparen z.B. ihre Hemden nicht mehr bügeln
Vorher ist aber noch zu klären, ob die 50% überhaupt technisch gehen. Immerhin behauptet NAEB ja immer, es gilt die 45% Dampfkraftregel und das endet dann damit, dass mehr als 35% Anteil im Jahresverbrauch nicht möglich sind.

 

Nehmen wir jetzt mal an:

– wir ersetzen die Kohlekraftwerke komplett durch GuD und stützende Gasturbinen
– wir setzen zusätzlich Batteriespeicher ein

– wir nehmen Lastabwürfe größeren Ausmaßes in Kauf
– wir machen beim Fall n-1 (den gibt es dann immer noch) den Abwurf von Teil-Ortsnetzen (ohne Krankenhäuser etc. drin)

 

Dann könnte das vielleicht funktionieren und zu diesem Preis mit ganz, ganz großen Fragezeichen
Strompreis >50 Cent/kWh (private von 30 kommend)

Strompreis >35 Cent/kWh (Industrie – von 8-18 komm.)

Gesamtkosten volkswirtschaftlich 150 Mrd. von 115 (inkl. MWST)   

QuelleAchtung – alle Daten noch in Überprüfung! Wir sind derzeit dabei, dieses Modell etwas besser zu greifen und zu erhärten. Wenn Sie sich in dem Thema kompetent fühlen, machen Sie bitte mit und helfen.

http://forms.naeb.info/Beitritt.htm

 

 

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